Antimon [antiˈmoːn] (von lateinisch Antimonium, vermutlich von arabisch „al-ithmîd(un)“ (ithmid / إثمد / iṯmid, Antimonsulfid bzw. Stibnit)) ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Sb (von lateinisch Stibium ‚(Grau-)Spießglanz‘) und der Ordnungszahl 51. Im Periodensystem steht es in der 5. Periode und der 5. Hauptgruppe, bzw. 15. IUPAC-Gruppe oder Stickstoffgruppe.
Es ist ein silbergraues, sprödes, seltenes Halbmetall, welches dem Arsen ähnelt. Die beiden stabilen Isotope Antimon-121 und Antimon-123 sind die einzigen natürlich vorkommenden. Antimon kommt in der Natur in vielen Mineralen vor, die Produktion erfolgt hauptsächlich aus Stibnit. Der größte Produzent von Antimon ist mit Abstand die Volksrepublik China, die auch die größten Reserven des Halbmetalls besitzt. Verwendung findet Antimon in Legierungen, überwiegend mit Blei und Zinn. Auch in der Halbleitertechnik findet es Applikationen. Historische Bedeutung hat die medizinische Verwendung des Elements.
Antimon ist giftig, es besteht ein Verdacht auf eine krebserregende Wirkung.